5 Öle für eine Aromatherapie zu Hause

21. Juni 2018

Ätherische Öle haben ganz erstaunliche Wirkungen: zum Beruhigen von Sonnenbränden, schmerzenden Muskeln, gegen Nervosität und vieles mehr. Man gewinnt sie, indem man mit Wasserdampf natürliche Öle aus verschiedenen Pflanzenteilen extrahiert. Bereits im alten Ägypten und antiken Rom nutzten die Menschen die heilenden Kräfte destillierter Pflanzen. Die Kunst der Aromatherapie ist im Besonderen den Spa- und Wellnesshotels bekannt. Die Heilung durch natürliche Öle wird in Verbindung mit entspannenden Ruhephasen zelebriert. Sie bilden wunderbare Bedingungen zum Finden von mehr Wohlbefinden und Kraft. Mit wenigen Schritten können Sie ätherische Öle auch Zuhause entdecken.

Hier sind ein paar tolle Öle für eine Aromatherapie aufgeführt:

Beruhigender Lavendel

Lavendel hat diesen leckeren, blumigen Frische-Duft mit einem Hauch von süßem und herbem Aroma. Es ist das vielseitigste aller Öle. Therapeutisch hat Lavendel einen beruhigenden Effekt und wirkt gegen Nervosität. Medizinisch wirkt es als Schmerzmittel gegen kleinere Verbrennungen, Insektenstiche und Muskelverspannungen. Die Lavendelpflanze gibt es in unterschiedlichen Arten, weshalb deren Ölen verschiedene Wirkstoffe und Konzentrationen nachgesagt werden. Das Lavendelöl lässt sich demnach ebenso vielseitig nutzen. Je nach Ihren persönlichen Vorlieben ist es zur Inhalation, zum Beispiel im Wasserbad oder als Duftkissen, geeignet. Auch mit Kapseln zur inneren Anwendung oder zur äußeren Hautpflege zeigt das Öl seine Wirkung.

Aromatherapie zu Hause selber machen

Aromatherapie mit Minze zu Hause selber machen

Erfrischung mit Minze

Wie auch beim Lavendel ist die Pfefferminze ein Multitalent. Sie gilt als antibakteriell, konzentrationsfördernd und stärkt unser Immunsystem. Die Minze beinhaltet Menthol, welches bei Kopfschmerzen und Migräne hilft und Muskelverspannungen löst. Werden Sie von Schmerzen geplagt, kann es helfen die entsprechende Körperpartie mit einigen Tropfen einzureiben. Mit seinen kühlend-erfrischenden Eigenschaften trägt es zur Linderung bei. Das Pfefferminzöl aufgelöst in einer Duftlampe oder im Badewasser kann die Raumluft angenehm aromatisieren.

Eukalyptus für die Atemwege

Dieses Öl hat ein sehr frisches Aroma, welches die Atemwege öffnet. Eukalyptus wird am besten gegen Erkrankungen der Atemwege benutzt, wie Erkältungen, Husten und Asthma, aber auch zur Zahn- und Hautpflege. In der äußeren Anwendung kann Eukalyptus bei rheumatischen Problemen Einsatz finden. Ein wenig Eukalyptusöl in das Badewasser ist eine super Lösung, um die Nase wieder frei zu bekommen. Da sich die Wirkstoffe schützend auf die Atemwege legen, fällt es Bakterien erst einmal schwerer sich hier wieder anzusiedeln. Wenn Ihre Wohnung keine Badewanne hergibt, müssen Sie nicht auf den Duft des Eukalyptus verzichten. Auf einen Duftstein geträufelt entfaltet sich das Aroma ebenso gut.

Belebter Geist mit Zitrone

Mit seinem frischen Duft kann Zitronenöl helfen, das geistige Bewusstsein zu erweitern und die Konzentration zu steigern. Es fördert unsere Gedächtnisleistung und wäre auch ein angenehmer Begleiter im Büroalltag. Durch den Wirkstoff Monoterpen dient es als Desinfektion von Schürfwunden, Schnitten und anderen offenen Wunden. Besonders gut geeignet ist es zudem zur Behandlung von Zahnfleischproblemen. Weiterhin trägt es, eingesetzt in einem Zerstäuber, zur Reinigung der Raumluft bei. Die feinen Partikel töten Bakterien ab.
Wenn Sie sich zum Duft der Zitrone hingezogen fühlen, testen Sie doch einmal orientalische Duftsteine. Die kleinen Seifenstücke verströmen ein bleibendes leichtes Aroma.

Jasmin für das Gemüt

Bei schlechter Laune und vor allem dem berühmten „Winterblues“, zaubern die weißen intensiv duftenden Blüten ein Lächeln auf Ihre Lippen. Mit seiner nachgesagten positiven Wirkung auf das Glückshormon Endorphin und das Schmerzempfinden können uns sogar graue Wintertage fast nichts anhaben. Es soll zudem krampf- und schmerzlösend sein. Ein Tuch kann hierfür in einem Gemisch aus Mandel- und Jasminöl getränkt und für 30 Minuten auf die schmerzende Stelle gelegt werden. Der Duft des Jasminöls und gleichzeitig seine tollen Eigenschaften lassen sich gut durch Verdunstung über einer Kerze freisetzen. Für ein besonderes Erlebnis wird das Öl gerne bei Massagen verwendet.

Experimentieren Sie mit dem Vermischen unterschiedlicher ätherischer Öle und finden so Ihre ganz individuelle Aromatherapie. Ein interessantes Paar sind zum Beispiel Zitronen- und Zedernöl. Auch Lavendel und Orange oder Eukalyptus und Thymian harmonieren in ihren Duftnoten. Lassen Sie sich von den wohltuenden Eigenschaften der Pflanzenöle verwöhnen und bringen ein kleines Stück Wellness zu sich nach Hause.

Hinweis: Die Öle sollten stets mit Bedacht und in den vorgeschriebenen Mengen eingesetzt werden. Vor allem in der Schwangerschaft oder bei Kindern kann es sonst zu heftigen Reaktionen kommen.